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Achtsamkeit

Wege der Achtsamkeit, wie Alexander-Technik oder Meditation, lehren uns, ganz gegenwärtig zu sein. Sind wir achtsam, so nehmen wir mehr von dem wahr, was um uns herum, aber auch in uns geschieht. Statt einem Ziel zuzustreben und etwas in mechanischer Weise zu erledigen, sind wir in unserem Handeln hellwach. Wir sind in besserem Kontakt mit unserer Umgebung und mit uns selbst.

Achtsamkeit, Wahrnehmung und Präsentsein sind eng verwandt, sie bedingen einander. Daher gilt auch: Je mehr wir wahrnehmen, desto achtsamer und präsenter werden wir. Es gibt vieles, das wir wahrnehmen können: den Raum, der alles umgibt, die innere Lebendigkeit unseres Körpers, seine Bewegungen und alles, was Augen, Ohren und Haut uns an Sinneseindrücken vermitteln – nicht zu vergessen unsere Gedanken, unsere Gefühle und unser Wollen, das uns antreibt und in alten Mustern gefangen hält.

Indem wir all dies wahrnehmen, ohne es gleich ändern oder bewerten zu wollen, lernen wir, das zu schätzen, was der gegenwärtige Moment uns schenkt. Dann werden wir Geschehnissen und Dingen, mit denen wir umgehen, aber auch anderen Menschen und unserem eigenen Innenleben offen und liebevoll begegnen.